am Samstag, 13. April, 19.00 (Einlass 18.30 Uhr) in Angelika Steigers Programmreihe im Salon Cafe Chocolat Sandweg 51, HH, 60316 Frankfurt /Main Eintritt: € 12,- p. P. (Imbiss extra) Anmeldung: 069- 40 59 27 55 E-Mail: angelika.steiger@gmx.de Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass Mitglieder der RheinMain-Sektion des Bundesverbands junger Autoren (BVjA) sich im Café Chocolat mit einer Lesung präsentierten; am 13. April 2013 legen Olaf Ludmann, Lars Popp & Stefan Sprang nach: „MÖGLICHKEITSMÄCHTE“ umfaßt Texte über die Welt, wie sie ist, wie wir sie uns vorstellen und zugleich auch, wie sie sein könnte. Oder ganz und gar nicht ist, aber sein sollte. Olaf Ludmann gewährt mit seinem Romanmanuskript Trug und Wahrheit, über den englischen Dramatiker Christopher Marlowe, wie immer auch philosophisch fundierte Einblicke in das Verhältnis von Trug, Lüge und Selbsttäuschung; Lars Popp berichtet uns von den Bewohnern seines Haus der Halluzinationen, das kommenden Herbst im Hablizel-Verlag veröffentlicht wird; und Stefan Sprang beleuchtet in schillernden Kurzgeschichten Variationen der Konstellation Boy meets Girl aus seinem gleichnamigen Erzählband, der letztes Jahr bei den Kulturmaschinen erschien.

Liebe Alle, lange gab es hier nix mehr zu hören. Das hat natürlich seine Gründe. Einen kann man seit Kurzem unter diesem Link nachlesen. Wer sich einmal dorthinklickt, dem wird schnell klar werden, dass es bis Ende Juni auch weiterhin eher ruhig hier im Blog zugehen wird. Der zweite Grund ist, dass das hier - wenn nichts dazwischen kommt - im Herbst bei dem dort veröffentlicht wird. Mindestens so aufregend, wie der erste Grund; für mich persönlich sogar noch mehr, als wohl für euch=Publikum. Über Teile des Wegs bis zur VÖ werde ich, spätestens wenn Grund Eins abgefeiert ist, in lockerer Folge zu berichten versuchen. Letzter Grund ist das Familienleben. Aber das soll weiterhin weitgehend Geheimsache blieben. Es verbleiben mit einem "Bis unbestimmt bald!" Steffen & Lars
Eine schöne Nikolaus-Bescherung: Das Theater Trier scheint vorerst aus der Sparkurs-Schusslinie zu sein. Deutlich gestiegene Zuschauerzahlen der letzten Spielzeit haben das ermöglicht. Natürlich freut mich dabei besonders, das meine PHYSIKER einen gewissen Anteil daran gehabt zu haben scheinen:
Wobei freilich die durchaus unkonventionell inszenierten "Physiker" der eindeutige Favorit waren.
Ob man das schon als Beweis ansehen darf, dass "unkonventionelle" Inszenierungen an den sogenannten "Bühnen abseits der Zentren" (wie eine Kritikerkategorie der Deutschen Bühne lautet), zwischen
einem Publikumsgeschmack, der eindeutig mehr in Richtung Unterhaltung weist
trotzdem eine gute Auslastung (in dem Fall 88 Prozent) erreichen können, würde ich aber eher mit vorsichtigen Fragezeichen versehen wollen. Der gleiche "Unkonventionalität" hätte bei einem weniger bürgerlich-zugkräftigen Stück wahrscheinlich nicht so verfangen. Trotzdem schön, dass es zumindest so aussieht, als ob es ab und an  halbwegs gelänge
Das Publikum zum Risiko [zu] verführen
Denn den Trierern steht noch die Strukturanalyse ausgerechnet des Unternehmensberaters und "Kulturinfarkt"-Autors Dieter Haselbach Mitte des Jahres ins Haus. Da braucht es jedes gute Argument jenseits nackter Zahlen (die ja sowieso, siehe oben, nicht viel aussagen). Es sei denn, man zöge die neoliberal auch irgendwie folgerichtige Konsequenz, und verordnete dem Theater Trier: dann doch gleich nur noch "Unterhaltung" zu machen. Ob eine solche Risikofreiheit dann aber noch öffentlicher Subvention bedarf? In dem Fall dann die Steuergelder bitte dahin leiten, wo wirklich am Risiko gearbeitet wird: In die freie Szene! Aber noch liegt das Gutachten ja nicht vor. Das Ganze verspricht aber schon jetzt spannend zu werden - schließlich knüpft sich daran die grundätzliche Frage, welches Theater (und für wen) wir in der heutigen Wechselwettergesellschaft eigentlich wollen.
Heute mal nur Essentielles zu den Wechselwetterwolken, auch wenn gerade eben in meinem Newsreader schon wieder ne Menge IT-Clouds aufgestiegen sind: "Sehr wenig von dem, was wir bisher als Grundfesten unserer Welt verstanden haben, egal ob es kultureller, physikalischer, chemischer oder sonstiger Natur ist, ist ein wirklich sicherer Ort des Rückzugs. Alles könnte anders werden. Vielleicht." Wavetank philosophiert über die Die Dimension des Wandels Nicht verwunderlich übrigens, dass auch heuer wieder heist für unser Klima: Ein Jahr der Extreme - TELEPOLIS Ansonsten möchte ich noch empfehlen, sich das aktuelle Heft von Theater der Zeit zu besorgen und darin Nis-Momme Stockmanns Artikel "Janz Berlin is eene Cloud" zu lesen: "Was genau ist die Cloud eigentlich? (...) Die Behauptung ist: Das Selbst verlängere sich in ihr. Die Realität ist: Es verkürzt lediglich seine Wege zum Zweck einer für unsere Zeit paradigmatischen Faulheit und Unverbindlichkeit."
Die Tech-Links heute mal unkommentiert: EU berät sich zu Cloud-Fragen mit Amazon und Telefónica - ZDNet Cisco übernimmt Cloud-Networking-Start-up Meraki - ZDNet Software: Leasen in der Wolke - UNIVERSALCODE Dafür das Thema Ebook-Cloud etwas ausführlicher: Der O'Reilly-Verlag wehrt sich gegen die verbreitete Lizenzierungspraxis von Amazon&Co: "Wir sind der Ansicht, dass, wenn jemand uns ein Buch abgekauft hat, es seins ist. Und das ist mit E-Books nicht anders. Wir verkaufen keine Lizenzen." Und weiter interessant: "In unseren Augen ist es wichtig, einen Wert zu schaffen, und dann bekommt man auch etwas zurück. Und wenn das nicht geschieht, dann ist man sowieso im falschen Geschäft tätig." „Wir denken, dass auch ein E-Book dem Käufer gehört“ - iRIGHTS CLOUD Zudem hat in Zürich der Der erste physische E-Book-Shop eröffnet: "Orell Füssli macht sich fit für das Digitalzeitalter – mit neuer Hardware, einem überraschenden Ladenlayout und einer E-Book-Cloud." Und bei dRadioWissen gab es einen interessanten Online-Talk Von E-Books, Musik-Wolken und der großen deutschen IT-Show - c't
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