Phantastische Leidenschaft

... bei der Lesung "Politisch. Phantastisch. Poetisch" am 07.05.2015 gemeinsam mit Dietmar Dath und Alban Nikolai Herbst am Hessischen Literaturforum. [gallery ids="3402,3403,3407,3405,3404,3401"] Und die FRANKFURTER NEUE PRESSE hat sogar einen Bericht zu der Veranstaltung verfasst.

Weltmeister

Anthologie zum Förderpreis des „Literaturwettbewerbs Stockstadt“ der Buchmesse Ried 2014.Darin: “Unter der Kaislereibrücke”. Kurzgeschichte von Lars Popp. Förderpreis des „Literaturwettbewerbs Stockstadt“ der Buchmesse Ried 2014.

UNdialektik

Dies erlaubt zu sagen, dass es seit Hegel kein anderes philosphisches Hauptproblem gibt als dasjenige, die Dialektik ihrerseits zu konvertieren, zu versetzen oder zu ersetzen, zu zerbrechen oder zu dekonstruieren. Ob es um die Revolution geht oder um den entzogenen Tod, um die Liebe, um die Kunst oder um die Ökonomie, es handelt sich immer um die gleiche Problemstruktur: Es gibt einen Überschuss an Negativität, einen Verlust oder...

Das Zuvorkommende (V): Die UNtopie der Kunst

Das Unmögliche hat nichts mit der Utopie zu tun. Utopie ist Projektion eines Imaginären ins Unwirkliche einer Zukunft die es nicht geben wird. Das Un-Mögliche ist demgegenüber eine Figur des Wirklichen. Kunst, die sich dem stellt, ist eine weder idealistische noch realistische Parade des Un-Möglichen im Hier und Jetzt. (…) Das heißt aber nicht, das Unmögliche sei als nur scheinbar unmöglich zu erweisen und derart ins Reich des Möglichen aufzunehmen. Das Unmögliche ist und bleibt unmöglich; nur als solches ist es das, was wirklich zählt, zum Beispiel die Machtlosigkeit, die Gerechtigkeit, die Freiheit, die Gabe und all das, was wirklich zählt, in der Kunst und im wirklichen Leben. (…) »Wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen« (Friedrich Nietzsche). Und ich möchte hinzufügen: der Schrecken der Wahrheit ist die Wahrheit der Kunst. Continue readingDas Zuvorkommende (V): Die UNtopie der Kunst

Das Zuvorkommende (IV): Kunst als paradoxe UNterbrechung

Wer eine Entscheidung fällen will, wer eine Verantwortung übernehmen will, muss also diese brechen, ablenken, unterlaufen, unterscheiden, differenzieren, verändern - das heißt das Unmögliche erfinden. (...) Aber kann Kunst das Unmögliche erfinden? (...) Einige dieser Arbeiten sehen aus, als ob sie möglich wäre: eine Kunst als Gegenärtigkeit von Intensitätsdifferenz, als nicht metaphysische Präsenz von Differenz, als eine intensive Anwesenheit, die nicht aufhört, die Unmöglichkeit von Gerechtigkeit, Freiheit und...

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