Phantastik ist Wahrheit

Eine ernsthafte poetologische Auseinandersetzung mit dem Thema "Wie und wozu braucht es Phantastik, was kann sie leisten" jenseits der aktuell dominierenden Groschenheftfantasy wird meines Wissens leider von nur sehr Wenigen geführt. Eine rühmliche Ausnahme bildet Dietmar Dath. Bereits  in seinem Essayroman Die salzweißen Augen. Vierzehn Briefe über Drastik und Deutlichkeit streifte er das Thema, entstammen doch diejenigen Filme und Texte, die bewußt mit Drastik und Deutlichkeit operieren, häufig...

Die Genrefrage: Neuer Slipstream Fabulismus oder kybernetische Lexikofiktion?

Gerade im Begriff, das letzte Kapitel meines Haus der Halluzinationen in Angriff zu nehmen, beschäftigt mich mal wieder sehr die von mir geflissentlich ignorierte Frage, welches Genre-Etikett ich ihm aufpappen könnte, um ihn besser unter die Leute bringen zu können. Alle meine Wechselwetterwolken-Romane weisen ja einen gewissen phantastischen Einschlag auf, jedoch ohne SF oder gar Fantasy zu sein (dort ist die Phantastik dominant), beschäftigen sich inhaltlich und formal...

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