Performance | Versammlung von Vereinigte Vergangenheiten. Staatstheater Nürnberg, 2018/19.

Premiere am So., 30.09.2018, 15:30 Uhr, Staatstheater Nürnberg, 3. Etage

1918 – 1968 – 2018… 2068? Blicken wir von 2018 aus zurück, jähren sich revolutionäre Beben im 50-Jahres-Abstand. Trauen wir uns – wie die vergangenen Revolutionäre – entschieden in die Zukunft zu denken? Heute zu erfinden und zu erkämpfen, was 2068 Jubiläum feiern könnte? Politisch haben wir im Jahr 2018, so scheint es, mit der Gegenwart genug zu tun. Aber was, wenn es sich genau umgekehrt verhält? Angenommen das Politische ist uns in Wirklichkeit unmerklich abhanden gekommen, weil wir vergangenheits- und zukunftsvergessen geworden sind. Die Gestaltung unseres Lebens in Gesellschaft geht aber nur aus dem Wissen um die Vergangenheit heraus, den Blick in die Zukunft gerichtet.

Aus regionaler Recherche, Historie, Weltliteratur, den Impulsen exklusiv geladener Gäste und Ihrer Stimme entwickelt das KABINETT DER VEREINIGTEN VERGANGENHEITEN daher jeden Abend neue Beschlüsse zur Veränderung und trägt sie in die Öffentlichkeit. Im Dazwischen von Performance, Theater und politischer Versammlung kreiert die geheimagentur gemeinsam mit allen Anwesenden eine Form politischer Debatte, in der die Zukunft Raum hat, aus der Vergangenheit zu uns zu sprechen.

Weitere Vorstellungen
  • Do., 11.10.18, 20:15 Uhr
  • Sa., 13.10.18, 20:15 Uhr
  • So., 28.10.18, 20:00 Uhr
  • Di., 30.10.18, 20:15 Uhr
  • Di., 20.11.18, 20:15 Uhr
  • Di., 11.12.18, 20:15 Uhr
  • Mo., 17.12.18, 20:15 Uhr
  • So., 06.01.19, 20:00 Uhr
  • So., 27.01.19, 20:00 Uhr
  • Do., 28.02.19, 20:15 Uhr
  • Do., 14.03.19, 20:15 Uhr

Weitere Infos, Gästeliste und Karten beim Staatstheater Nürnberg.


Bilder & Sounds

FRANKENSCHAU AKTUELL, BR FERNSEHEN vom 26.09.18 Premierenmarathon am Staatstheater Nürnberg


Presse

NÜRNBERGER NACHRICHTEN vom 01.10.18: Streitkultur Theatralisch
NÜRNBERGER ZEITUNG vom 02.10.18 Ums Knoblauchsland ist Streit entbrannt
“Für die ‘Kabinettssitzung’ liefern unter anderem Stefan Zweig, Oscar Wilde und (unvermeidlich) Bert Brecht Vorlagen. Das Ensemble hatte noch mehr davon vorgesehen, aber die Diskussion mit dem Publikum funktionierte bei der Premiere am Sonntag so lebhaft, dass spontan gestrichen wurde.”
SÜDDEUTSCHE vom 02.10.18: Was ist das, diese Realität?
“Was fehlt dann noch beim Start? Die Bürgerbeteiligung. Deshalb gründet die Geheimagentur mit den Zuschauern das ‘Kabinett der Vereinigten Vergangenheiten’, das für den behaupteten Stadtstaat Nürnberg Vorschläge zur Verbesserung von Politik, Gesellschaft und Leben einbringen wird (…). Bei der ersten Sitzung verblüfft die Schauspielerin Adeline Schebesch mit ungeheuren Kenntnissen und rhetorischer Begabung. Wenn die mal nicht mehr spielen mag, macht sie Karriere in der Politik.”
THEATER DER ZEIT, Heft 12/2018: Feuer und Flamme
NÜRNBERGER ZEITUNG: Nullpunkt der Unzufriedenheit
“Wobei das der eigentlich Reiz an diesem Projekt ist: das Flimmern
zwischen Kunst und Politik.”
NÜRNBERGER ZEITUNG/NÜRNBERG NACHRICHTEN STADTANZEIGER vom 08.02.19: Hier merkt man, wie Nürnberg tickt
“Was das alles soll? Man wird ja wohl noch träumen dürfen, könnte ein erstes Fazit nach einem halben Jahr Gedankenexperiment-Performance-Theater lauten. (…) Mal sehen, ob sich einer der Vorschläge umsetzen lässt. Schlechter als die Realität sind sie jedenfalls alle nicht.”

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