Wer wir sind

Wer sich für die Geschichte deutscher NS-Widerstandsbewegungen interessiert: Die Coburger Autorin Sabine Friedrich hat bei dtv soeben einen Roman dazu veröffentlicht: Wer wir sind. Ein gewaltiges Panorama bewegender Lebensgeschichten - von den Mitgliedern der Roten Kapelle und kommunistischen Gruppen über die Weiße Rose bis zum Kreisauer Kreis und 20. Juni. Ich will hier aber eher noch diejenigen informieren, die sich speziell für die unrühmliche Rolle Coburgs zur NS-Zeit...

Tja, das flüchtet dann natürlich auch in die Cloud. Und wird dann enstpechend noch schwerer zu fassen sein: Pirate Bay steigt von eigenen Servern auf die Cloud um - ZDNEt
“Langsam, aber stetig entledigen wir uns unserer irdischen Form und steigen in höhere Sphären auf, die Cloud. (...) Unsere Daten treiben in Tausenden Wolken herum, in stark verschlüsselter Form, bereit, genutzt zu werden, falls nötig. Mit der Erde verbundene Knoten, die die Daten umwandeln, sind ebenso stark verschlüsselt und starten neu in ein Deadlock, wenn sie acht Stunden nicht benutzt wurden. (...) Ab sofort sind alle Versuche, The Pirate Bay anzugreifen, ein Angriff auf alles und nichts. (...) Die Site, auf der Ihr gerade seid, wird weiterhin da sein, so lange wir das wollen. Nur in einer höheren Daseinsform. Realität für uns. Ein Geist für alle, die uns Schaden wollen.”

Sortieralgorithmen sowie ein berühmtes Schachspiel vertont

Bei Kulturtechno gibt es mal wieder Maschinenmucke zu hören, nämlich: Sonifizierte Sortieralgorithmen! Außerdem verweist Herr Kreidler auf eine Performance, in der das Schachspiel zwischen Kasparow und Deep Blue in Musical Chess verwandelt wird. Nicht nur Nerds sollten dort mal reinhören!

Das Zuvorkommende (II): Das Begehren des UNmöglichen

So sehr die eventkapitalistische Lage der Kunst, selbst in den Formenstrukturen jedes Einzelwerks, anwesend und unaussetzbar ist: Kunst ist nur, wenn sie dennoch widersteht, wenn sie sich nicht in devoten oder ideologiekritischen Illustrationen des kapitalistischen Elends ereignsvergessener Erlebnisproduktionen erschöpft (...) Interessant ist einzig eine Kunst, die das Unmögliche in allem zu sehen gibt, es niemals aus den Augen verliert, aber in jeder ihrer Nuancen auf Unverhofftes gerichtet ist....

Das Buch ist eine Konferenz

... nicht nur zu Buchmessezeiten! Kollaboratives Schreiben ist ja beinahe schon ein alter Hut. Schwieriger gestaltet sich da schon die andere Seite: das gemeinsame Lesen, als Internet-Buzzword: social reading. Readmill,  Openbookmarks u.v.a. in den Staaten; Lovelybooks und neu: readgeek - immer mehr Plattformen sozialen Lesens schießen ins Kraut. Die Leser und Lesezirkel betreten das Netz. Und verändern damit unser Verhältnis zum und Verständnis vom "Werk". Bob Stein, Gründer...

Das Zuvorkommende (I): Die aktuelle UNkunst

Aus aktuellem Anlass der allseits kontrovers diskutierten dOKUMENTA und der Frankfurter Koons-Ausstellung beginne ich hiermit eine kleine Serie von Exzerpten aus Wilfried Dickhoffs großartig-grollendem Kunstkritikbändchen Das Zuvorkommende. Die Thesen sind dermaßen auf die neuraligischen Punkte meines eigenen Kunstverständnisses formuliert, das sich Kommentare meinerseits meistenteils erübrigen. Wer deshalb gleich die Copyrightpolizei anrufen will, dem sei das Zitatrecht der Wissenschaft entgegengehalten; spätestens seit der Entdeckung des Higgs-Teilchens wissen wir ja,...

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